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Wie
entsteht meist der erste Kontakt mit Alkohol?
Kinder
werden frühzeitig an den Geschmack von Alkohol gewöhnt: In vielen
Süßigkeiten und Lebensmitteln, die sogar ausdrücklich
für diese Altersgruppe angepriesen werden, ist Alkohol enthalten.
So wird frühzeitig der alkoholische
Geschmack antrainiert, denn normalerweise wirkt dieser beißende
Geschmack abstoßend.
Bereits
Kinder sammeln ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol. Omas Geburtstag -
es darf zur Feier des Tages ein Schlückchen Sekt genippt werden.
Für die Kinder ist das sozusagen der erste Schritt in die Erwachsenenwelt.
Die Erwachsenen machen es den Kindern vor: Alkohol gehört zum Erwachsensein!
Meistens darf zur Konfirmation das erste Mal "richtig" getrunken
werden - die Jugendlichen sind dann gerade mal 14 Jahre alt.
Viele Erwachsene machen sich keine Gedanken, wenn Kinder mit Alkohol in
Berührung kommen - das sollten Sie jedoch wissen:
- Das
kindliche Nervensystem reagiert empfindlicher als das eines Erwachsenen
- bereits ab 0,5 Promille Alkohol im Blut kann ein Kind bewusstlos werden.
Bei Alkoholvergiftung muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.
- Je
geringer das Gewicht des Kindes ist, umso mehr bewirkt die aufgenommene
Alkoholmenge einen höheren Blutalkoholgehalt im Körper - bereits
kleine Mengen Alkohol können tödlich sein! Beim Schulkind
liegt die Gefahrenzone bei ca. 3 Gramm Alkohol je Kilogramm Körpergewicht,
während beim Erwachsenen erst doppelt so viel zum Tode führt.
- Beim
kleineren Kind fehlt das sonst so typische rauschhafte Anfangsstadium
- das Kind kann schlagartig vom wachen Zustand in tiefe Betäubung
fallen!
- Alkohol
beeinträchtigt die seelisch-geistige und körperliche Entwicklung
der Kinder.
- Gerade
die Pubertät ist eine schwierige Phase. Die Jugendlichen wollen
sich vom Elternhaus lösen, haben aber in der Welt der Erwachsenen
noch große Schwierigkeiten sich zu behaupten. Die körperliche
Entwicklung, der erste Liebeskummer, schulischer Leistungsdruck erschweren
diese Zeit enorm.
Alkohol kommt in dieser Entwicklungszeit wie gerufen. Er schmeckt den
jungen Erwachsenen zwar nicht unbedingt, wirkt aber enthemmend, entspannend
und hilft dabei sich über Verbote hinwegzusetzen.
- Der
Alkohol lässt das mangelnde Selbstvertrauen vergessen und auch
die Zukunftsängste werden lässig überspielt.
- In
vielen Cliquen gilt Alkoholkonsum als Zeichen von Stärke, dadurch
entsteht der Gruppenzwang mitzutrinken.
Quelle:
www.a-connect.de/jugend.php
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